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Behandlung

Dringende Sicherheitsinformation zu den Insulinpens NovoPen Echo® und NovoPen® 5

14.07.2017 14:36

G-BA entscheidet gegen Therapiesicherheit und Patientenbedürfnisse

28.02.2013 22:50

Stellungnahme

von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
zur Kritik am G-BA- Entscheid vom 21.2.2013 zur Nutzenbewertung des DDP-4-Hemmers Linagliptin

diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe und ihre Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes- Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) teilen die Einschätzung des G-BA vom 21.2.2013, der DDP-4-Hemmer Linagliptin hätte generell keinen Zusatznutzen, in keiner Weise.

Wie diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe in der vorangegangenen Stellungnahme vom 20.12.2012 detailliert ausgeführt hat (1), ist der Wirkstoff sehr therapiesicher und weist im Gegensatz zu Sulfonylharnstoffen ein geringes Risiko auf, dass Patienten unterzuckern. Diese Hypoglykämien sind gefährliche und potenziell tödliche Behandlungszwischenfälle. Bei schwerem Verlauf fügen sie dem Patienten erhebliches Leid zu.

Vergleichsstudien (4) belegen, dass DPP4-Hemmer das Risiko für Hypoglykämien senken. Aus Sicht von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gibt es keinen Zweifel am Zusatznutzen der DPP4-Hemmer, sie stellen eine eindeutig sicherere und verträglichere Alternative zu den kostengünstigeren Sulfonylharnstoffderivaten dar. Klicken Sie auf weiter um die vollständigen Stellungname als PDF zu lesen.

Leitfaden kontinuierliche Glukosemessung (CGM)

22.11.2012 21:45

Das müssen Sie wissen, wenn Sie ein CGM beantragen

Dieser Leitfaden wird von DiabetesDE bereitgestellt.

CGM steht für „Continuous Glucose Monitoring“, also „kontinuierliches Glukosemonitoring“. CGM-Systeme sind Geräte, die rund um die Uhr alle fünf Minuten den Glukosegehalt in der Gewebeflüssigkeit des Unterhautfettgewebes messen. Sie bieten Diabetespatienten den Vorteil, die Stoffwechsellage nicht nur punktuell überprüfen zu können, sondern einen 24-Stunden-Überblick über den täglichen Blutzuckerverlauf zu erhalten. Mit der kontinuierlichen Glukosemessung können Arzt und Patient den Blutzuckerverlauf auch in der Nacht erkennen, Trends frühzeitig einschätzen und Unterzuckerung besser vermeiden.

Für alle Schwangeren: Screening auf Gestationsdiabetes

07.03.2012 23:58

Das Screening auf Gestationsdiabetes (GDM) mit einem Blutzucker-gestützten Verfahren ist jetzt verbindlich in die Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung aufgenommen. Das Screening ab sofort keine sogenannte IGEL-Leistung mehr, sondern wird im Kostenerstattungsverfahren von den Krankenkassen bezahlt. (Bericht in der Ärtze Zeitung)

Pressemiteilung: Qualität der DMPs bestimmt den Nutzen für Menschen mit Diabetes

28.09.2011 00:00

diabetesDE unterstreicht Notwendigkeit strukturierter Behandlungsprogramme

Berlin, 28.9.2011 Disease-Management-Programme (DMP) - strukturierte Behandlungsprogramme für chronische Erkrankte wurden im Dezember 2001 mit dem Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. 7 Mio. Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 und 1 können somit, neben einer Patienten-Schulung an einem langfristig angelegten Behandlungsprogramm  teilnehmen, das regelmäßige Kontrolluntersuchungen anbietet. Trotzdem  sei der Nutzen der DMPs noch nicht ausreichend evaluiert, war nun das Ergebnis eines Fachkongresses des Bundesversicherungsamtes (BVA) in Berlin. diabetesDE weist zusammen mit dem Deutschen Diabetiker Bund und Berufsverbänden darauf hin, dass qualitätssicher angewendete DMPs für Menschen mit Diabetes einen hohen Nutzen in der Therapie haben können.

Laut BVA sind 3 509 066 Millionen Menschen in das DMP Diabetes mellitus Typ 2 und 142 065 Menschen in das DMP Diabetes mellitus Typ 1 eingetragen, das sind erst die Hälfte der Patienten in Deutschland. Die DMPs geben Sicherheit in der Beratung und Therapie der Patienten und könnten einen hohen gesundheitlichen und ökonomischen Nutzen haben. Die Zehn-Jahres- Bilanz des BVA gab darüber jedoch wenig Aufschluss. Im Rahmen des Versorgungsstrukturgesetztes (VStG) ist geplant, dass zukünftig die Richtlinienkompetenz und damit auch die Evaluation der DMPs auf den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) übergehen.

„Wir begrüßen die Intention einer besseren gesetzlichen  Evaluation sehr, denn für uns Ärzte ist der Nutzen bereits offensichtlich:  In DMPs eingeschriebene Menschen mit Diabetes leben länger, da durch die vorgeschriebene leitliniengerechte Behandlung gesundheitliche Komplikationen vermieden werden können.  Auch ökonomisch macht das Sinn, denn nicht die Behandlungskosten wie Medikamente oder Blutzuckerteststreifen machen den Diabetes teuer, sondern die Behandlung von Folgeerkrankungen “, sagt Prof. Dr. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE.

Unterstützung erhält diabetesDE bei dem klaren Bekenntnis pro Evaluation der DMPs von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft  (DDG), dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD), dem Bundesverband der Niedergelassenen Diabetologen (BVND), dem Bundesverband der Diabetologen in den Kliniken (BVDK) sowie dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB).
 
„In DMPs eingeschriebene Patienten haben Anspruch auf die Teilnahme an einer strukturierten Schulung. Der VDBD konnte in seiner 2006/2007 durchgeführten Patientenbefragung nachweisen, dass hochwertige Schulung und Beratung durch qualifizierte Diabetesberater/innen und Diabetesassistenten/innen wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Therapie von Menschen mit Diabetes sind,“ sagt Elisabeth Schnellbächer, Vorstandsvorsitzende des VDBD.

Aus Sicht des Bundesverbandes der  Niedergelassenen Diabetologen (BVND) ist durch das DMP die Wahrnehmung für Folgeerkrankungen wie das „Diabetische Fußsyndrom“  viel stärker geworden.
Aus Sicht des Bundesverbandes der Diabetologen in den Kliniken (BVDK) hat das DMP bislang nicht dazu geführt, dass Patienten, die stationär behandelt werden müssen,  speziell in DMP Kliniken eingewiesen werden.

Ihre Kontakte für Rückfragen:
diabetesDE                    
Pressestelle
Nicole Mattig-Fabian
Reinhardtstraße 31
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 201 677-12
Fax: +49 (0)30 201 677-20
E-Mail: mattig-fabian@diabetesde.org


diabetesDE ist eine gemeinnützige Organisation, die alle Menschen mit Diabetes und alle Berufsgruppen wie Ärzte, Diabetesberater und Forscher vereint, um sich für eine bessere Prävention, Versorgung und Forschung im Kampf gegen Diabetes einzusetzen. An oberster Stelle steht die Interessenvertretung für die Menschen, die von dieser Volkskrankheit betroffen sind, die sich in großem Tempo in vielen Ländern der Erde, so auch in Deutschland ausbreitet. Gegründet wurde diabetesDE von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD).

Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen begrenzt

24.05.2011 11:58

Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen wird auf das Notwendige begrenzt

Blutzuckerteststreifen sind künftig nur noch dann zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähig, wenn sie für Patientinnen und Patienten wirkliche Vorteile haben. Patientinnen und Patienten, die Insulin spritzen, sind von der Regelung nicht betroffen, unabhängig davon, ob sie an einem Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 leiden.

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 17. März 2011 wurde vom BMG nicht beanstandet und tritt nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Der DDB fordert: Keine Einsparungen bei Schulungen für chronisch kranke Patienten

23.06.2010 20:08

Pressemitteilung des Deutschen Diabetikerbundes e. V.

KASSEL, 22. Juni 2010 - Nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 20. Juni dieses Jahres plane die Bundesregierung die Abschaffung von Schulungen für chronisch kranke Patienten. Diese Schulungen sind in die Disease-Managment-Programme (DMP) integriert. Als strukturierte Behandlungsprogramme sind diese insbesondere für chronisch Kranke sehr wichtig, um ihren Diabetes selbst managen zu können. Damit können Folgekosten reduziert werden. Der DDB weist mit aller Entschiedenheit diese Streichungen zurück. Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des DDB, macht deutlich: „Die jeweilige Therapie des Diabetes ist ausgerichtet auf eine konkrete Lebenssituation. Nur so kann der Alltag mit der Krankheit bewältigt werden. Eine Schulung bildet hierfür das Fundament. Ohne ausreichende Informationen verpufft jede Therapie“.

Der DDB als Patientenvertretung stellt heraus, dass das Einsparprogramm der Bundesregierung längerfristig mit Sicherheit zu Kostensteigerungen führen wird. Fehlende Schulungen werden unweigerlich zu Folgeerkrankungen führen, weil der Patient vielfach seine Therapie nicht ausreichend beherrschen kann. Und dieses Desaster treibt die Kosten für die Sozialsysteme weiter in die Höhe. Möhler weiter: „Die vorhandenen Ressourcen unseres Gesundheitssystems liegen in den guten Behandlungsmöglichkeiten. Wenn diese dann von den Patienten nicht mehr beherrscht werden können, explodieren die Kosten.“

Der DDB fordert daher die ungeschmälerte Umsetzung der DMP’s.

Betroffene demonstrieren für eine gesicherte Versorgung

25.05.2010 21:13

Dieter Möhler (DDB-Bundesvorsitzender) und Prof. Thomas Danne (Vorsitzender von diabetesDE) demonstrieren mit hunderten Betroffener für den Erhalt der Verordnungsfähigkeit von Insulinanaloga.

Pressemitteilung des Deutschen Diabetikerbundes e. V.

KASSEL, 25. Mai 2010 – Mehrere hundert Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 haben mit Ihren Familien auf Initiative von diabetesDE und Deutscher Diabetiker Bund, unter Beteiligung weiterer Diabetesorganisationen, vor dem Bundesgesundheits-ministerium in Berlin demonstriert. Sie machten auf die Folgen aufmerksam, die mit der diskutierten Streichung der Erstattungsfähigkeit von kurz wirkenden Insulinanaloga entstehen. Im Bundesgesundheitsministerium wurde eine Petition mit 5000 Unterschriften übergeben, um eine negative Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses zu verhindern. „Die heutige Aktion zeigt den Zusammenhalt und den festen Entschluss der Betroffenen, energischen Widerstand gegen eine solche menschenverachtende Gesundheitspolitik zu leisten“, stellte der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Dieter Möhler, fest und appellierte: „Dafür müssen wir zusammenstehen. Die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung gefährden die Gesundheit der Schwächsten. Die Verantwortlichen hierfür müssen aus ihrer Anonymität gezerrt werden“.

Der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler mit dem Vorstandsvorsitzenden von diabetesDE, Prof. Thomas Danne, im Kreis der Demonstranten vor dem Bundesgesundheitsministerium.Rund 25.000 Kinder und Jugendliche sind deutschlandweit von Diabetes Typ 1 betroffen. Die überwiegende Anzahl nutzt kurz wirkende Insulinanaloga, mit denen sie ihren Tagesablauf ebenso flexibel gestalten können wie Kinder ohne Diabetes. Mit kurz wirkenden Insulinanaloga können durch den schnelleren Wirkungsbeginn und einer kürzeren Wirkdauer Aktivitäten wie Sport spontaner wahrgenommen werden. Damit werden Kinder und Jugendliche mit Diabetes weniger der Gefahr ausgesetzt, stigmatisiert oder isoliert zu werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beabsichtigt, die Analoginsuline zukünftig nicht mehr von den Krankenkassen bezahlen zu lassen. Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium, welches festlegt, welche Medikamente von der Gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden und welche nicht.

Eine Petition zum Erhalt der Verordnungsfähigkeit von Insulinanaloga übergeben der DDB-Bundesvorsitzende, Dieter Möhler (2. v. re.), und der Vorstandsvorsitzende von diabetesDE, Prof. Thomas Danne (3. v. re.), an den Pressesprecher des Bundesgesundheitsministeriums Christian Lipicki (3. v. li.)Im Bundesgesundheitsministerium übergab eine Delegation unter Führung des Bundesvorsitzenden des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, und des Vorstandsvorsitzenden von diabetesDE, Prof. Dr. Thomas Danne, eine Petition mit 5.000 Unterschriften gegen die Streichung der Erstattungsfähigkeit an den Pressesprecher des Ministeriums, Christian Lipicki. Dieter Möhler forderte nachdrücklich: „Geben Sie sich einen Ruck! Stoppen Sie das Verfahren! Was offenkundig ist, braucht keinen Nachweis durch Studien“.

Dieter Möhler fasst als Fazit zusammen: „Der Protest dauert fort. Wir leisten erbitterten Widerstand, wenn Lebensqualität aus fiskalischen Gründen zurückgedrängt wird“.

ARD 21:45: Streit um Analog-Insulin

10.05.2010 12:01

Für die heutige Sendung "Report Mainz", Montag 10.05.2010, hat die ARD einen Beitrag mit folgendem Thema vorgesehen:

"Streit um Analog-Insulin
Wie die Krankenkassen auf dem Rücken Diabetes-kranker Kinder sparen wollen"

Zum gleichen Thema Behandlung">lesen Sie bitte auch hier!

Keine kurz wirksamen Insulinanaloga mehr für Kinder?

01.05.2010 16:24

Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 müssen auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet bekommen. Dafür setzt sich diabetesDE mit einer Petition an den Deutschen Bundestag und einer Demonstration am 19. Mai in Berlin ein. Anlass ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der kurz wirksame Insulinanaloga nicht mehr von den Gesetzlichen Krankenkassen erstatten lassen möchte. diabetesDE und DDB kämpfen dafür, dass es dazu nicht kommt und Kinder und Jugendliche weiterhin diese wichtigen Medikamente erhalten.

  • Machen Sie mit! Rufen Sie in Ihrem Umfeld auf!
  • Bis zum 5.6. 2010 bestand die Möglichkeit, eine E-Petition an den Deutschen Bundestag zu unterzeichnen.
  • Kommen Sie zur Demonstration am 19.5. um 15.00 Uhr in Berlin!
    Treffpunkt: Reinhardtstr.12, Innenhof bei diabetesDE
    Marsch zum Bundesgesundheitsministerium, Friedrichstr. 108

Wir brauchen Sie als Unterstützer in Berlin!