Start > Infos/Berichte > Medizin

Medizin

46. Jahrestagung der Deutsche-Diabetes-Gesellschaft (DDG)

09.05.2011 10:52

1. bis 4. Juni 2011 in Leipzig, Motto: „Dialog – Erfahrung – Gewinn“.

Themen und Referenten:

Highlights der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft:
Perspektiven Leipzig 2011: Dialog – Erfahrung – Gewinn
Professor Dr. med. Olga Kordonouri
Tagungspräsidentin 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
(DDG), Chefärztin am Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover

Adipositaschirurgie bei Kindern und Jugendlichen: Bei welchen Patienten ist sie sinnvoll?
Professor Dr. med. Wieland Kiess
Direktor der Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche, Universität Leipzig

Moderne Therapieansätze für Menschen mit Diabetes Typ 2 in der Praxis
Privatdozent Dr. med. Rainer Lundershausen
Pressesprecher der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), Erfurt

Vorläufige Themen und Referenten:

Resumè der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft:
Perspektiven Leipzig 2011: Dialog – Erfahrung – Gewinn
Professor Dr. med. Olga Kordonouri
Tagungspräsidentin 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
(DDG), Chefärztin am Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover

„Dialog”: Künstliches Pankreas – erste Ergebnisse des Projekts „closed loop”
Professor Dr. med. Thomas Danne
Vorstandsvorsitzender diabetesDE
Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), Hannover

„Dialog”: IDF Atlas – Aktuelle Daten und zukünftige Entwicklung der Diabetesprävalenz in Deutschland
Dr. med. Wolfgang Rathmann MSPH (USA)
Stellvertretender Direktor des Instituts für Biometrie und Epidemiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ)

„Erfahrung”: Menschen mit Diabetes als Patienten im Krankenhaus: Wie gut ist die Versorgung wirklich?
Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Vizepräsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), Chefarzt des Diabetes-Zentrums am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück

„Gewinn”: Deutschland und der nationale Diabetes-Plan, aktueller Stand
PD Dr. phil. Dipl.-Psych. Bernhard Kulzer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychologie und Verhaltensmedizin der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), Geschäftsführer des Forschungsinstitutes der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM)

Weitere Informationen:
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de Webseite der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
http://www.ddg2011.de website zur 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)

Boehringer startet gemeinsamen Vertrieb mit Lilly

12.01.2011 10:58

Boehringer vereinbart gemeinsame Entwicklung und Vertrieb mit Lilly

In der Pressemitteilung von Boehringer vom 11.01.2011 wird erläutert: "Durch diese Allianz lassen sich die wissenschaftliche Expertise und gemeinsamen Unternehmensressourcen von zwei führenden forschenden pharmazeutischen Unternehmen gezielt einsetzen, um die Bedürfnisse der Patienten zu adressieren, die sich aus der zunehmenden Ausbreitung des Diabetes Typ 2 weltweit ergeben."

Weiter heißt es dort: "Boehringer Ingelheim und Lilly haben sich für diese strategische Allianz im Diabetessektor zu einem Zeitpunkt entschieden, an dem wir bei Boehringer Ingelheim mit innovativen Wirkstoffen aus unserer eigenen Forschung und Entwicklung in ein weiteres neues Therapiegebiet vordringen. Diese Kooperation kombiniert Vorteile aus Lillys Expertise auf dem Diabetesmarkt und zwei experimentellen Basal-Insulinanaloga mit Boehringer Ingelheims umfangreicher und innovativer Pipeline mit Wirkstoffen in späten Entwicklungsstadien", sagte Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim.

Boehringer-Pressemitteilung: http://www.boehringer-ingelheim.de/presse/archiv_pressemitteilungen/press_releases_2011/11_januar_2011_diabetes_allianz.html

ANDA ist online

15.12.2010 11:55

Die ANDA (Arbeitsgemeinschaft niedergelassener diabetologisch tätiger Ärzte Rheinland-Pfalz und Saarland e. V.) ist mit einer eigenen Site im Internet online gegangen: www.anda-rlp.de

Über die veröffentlichte Mitgliederliste können Patienten eine qualifizierte Praxis in Wohnortnähe suchen.

ANDA, das sind Diabetes-Schwerpunkt-Praxen in Rheinland-Pfalz, die eng kooperieren, um den Patienten eine gute Diabetiker-Versorgung auf qualitätsgesichertem Niveau anbieten zu können.

Alle Praxen

  • behandeln und schulen nach den Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
  • sind anerkannte Diabetes-Schwerpunkt-Praxen der kassenärztlichen Vereinigungen
  • nehmen regelmäßig an qualitätssichernden Maßnahmen teil.

    Gesundheitsbericht Diabetes 2011

    02.12.2010 17:22

    Der Gesundheitsbericht Diabetes 2011 ist bei diabetesDE erschienen

    Abbildung des Umschlags des Gesundheitsberichts Diabetes 2011

    Der neue Gesundheitsbericht 2011 ist bei diabetesDE erschienen. Der jährliche Bericht beinhaltet die neuesten Zahlen und Entwicklungen zur Erkrankung Diabetes mellitus in Deutschland.

    Jeder dritte Deutsche ist zu dick. 14 Millionen sind stark übergewichtig. Zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung, leiden an Diabetes – die meisten an Diabetes Typ 2. Damit hat Deutschland die höchste Rate an Diabetes-Kranken in ganz Europa.

    Neben den medizinischen Artikeln werden auch der Stellenwert der Selbsthilfe und die Entwicklung der Organisationen im Diabetesumfeld beleuchtet.

     

    Der Bericht im Umfang von 180 Seiten kann bei diabtesDE heruntergeladen werden:

    http://profi.diabetesde.org/gesundheitsbericht/2011/

    Aus für Diabetiker-Lebensmittel

    24.09.2010 23:55

    Ernährungsexperten und Mediziner halten speziell für Diabetiker angepriesene Kekse, Brotaufstriche, Fertiggerichte oder Schokolade schon seit längerem für überflüssig. Die Regelungen zur Kennzeichnung und Zusammensetzung dieser Produkte, die ganze Regale in Supermärkten oder Reformhäusern füllen, wurden nun gestrichen. Der Bundesrat stimmte einer entsprechenden Änderung der Diätverordnung zu.

    Für die Unternehmen gibt es allerdings eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Experten sind der Ansicht, dass für Diät-Angebote ohnehin die gleichen Empfehlungen zur gesunden Ernährung gelten wie für alle Nicht-Diabetiker auch. Der Austausch von Zucker gegen andere Süßmittel bringt für Diabetiker aus wissenschaftlicher Sicht keine Vorteile.

    Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter

    10.09.2010 12:38

    Nationale VersorgungsLeitlinie veröffentlicht

    Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) ist jetzt veröffentlicht. Die Leitlinie wurde im September 2010 durch die Planungsgruppe verabschiedet und ist bis zur nächsten Überarbeitung bzw. bis 1.10.2014 gültig.

    Die 2. Auflage der NVL Typ-2-Diabetes wird nicht als "Gesamtwerk" sondern modulweise publiziert. Zu jedem Modul erscheint eine eigene PatientenLeitlinie. Die ersten abgeschlossenen Module beschäftigen sich mit den Themen "Diabetischer Fuß" und "Netzhautkomplikationen".

    Mehr Informationen und Download der Module unter: http://www.versorgungsleitlinien.de/themen

    Schwere Folgen von Schwangerschaftsdiabetes vermeiden

    27.08.2010 11:29

    Die aktuellen Zahlen des Projektes „GestDiab“ des Bundes der diabetologischen Schwerpunktpraxen Nordrhein (BdSN) bestätigen eine Tendenz, die bisher zu wenig untersucht wird: Bei immer mehr Frauen wird während der Schwangerschaft ein Diabetes diagnostiziert. Dies liegt vor allem daran, dass immer mehr werdende Mütter übergewichtig oder sogar adipös sind – die Hauptrisikofaktoren für einen GDM. Insgesamt 4,4 Prozent aller Frauen, die 2008 ein Kind zur Welt brachten, hatten einen Diabetes mellitus. Bei den meisten, 3,4 Prozent, wurde die Diagnose während der Schwangerschaft gestellt. Die tatsächliche Anzahl ist jedoch höher. „Experten schätzen, dass in Deutschland immer noch mehr als 50 Prozent der Fälle übersehen werden“, betont PD Dr. med. Rainer Lundershausen, Pressesprecher der DDG.

    Unerkannt und unbehandelt sind die Folgen des Gestationsdiabetes hoch: Ein größeres Risiko für Fehlgeburten, zu hohes Geburtsgewicht, häufige Geburtskomplikationen mit Verletzungen des Neugeborenen und bleibende Stoffwechselstörungen bei den Müttern gehören dazu. Aber auch mit der Diagnose GDM haben die Betroffenen eine deutlich ungünstigere Prognose als gesunde Mütter: „GestDiab“ wertete die freiwilligen Angaben von bisher 16 diabetologischen Schwerpunktpraxen aus, die im Zeitraum 2008/2009 mehr als 1000 Schwangerschaften mit der Diagnose GDM betreuten. Obwohl die Diagnose Diabetes während der Schwangerschaft vorlag, wurde nur bei einem Drittel der Mütter nach der Schwangerschaft ein Screening auf einen weiter bestehenden Diabetes vorgenommen. Dies war bei sechs Prozent der Fall und rund die Hälfte hatte eine gestörte Glukosetoleranz – eine Vorstufe des Diabetes. „Das bedeutet, dass jede zweite Gestationsdiabetikerin in den zehn Jahren nach der Geburt an einem Diabetes erkrankt“, erläutert Lundershausen.

    Daten zur Häufigkeit und Versorgung bei Gestationsdiabetes liegen in Deutschland bisher nur wenige vor. Das Projekt „GestDiab“ wird weitergeführt, um konkrete Zahlen zu erhalten und um Therapiemaßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Die bisher vorliegenden und ausgewerteten Daten zeigen, so die Autoren der Veröffentlichung, dass die GDM-Diagnostik vielfach zu spät erfolge und die Aufklärung und Schulung insbesondere bei werdenden Müttern mit Migrationshintergrund unzureichend sei. diabetesDE und DDG fordern deshalb, die Diabetes-Untersuchung in die Vorsorgeuntersuchungen werdender Mütter aufzunehmen, die die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren.

    Quelle:
    H. Adamczewski, D. Weber, L. Heinemann, M. Kaltheuner;
    Betreuung von schwangeren Frauen in diabetologischen Schwerpunktpraxen
    Diabetes, Stoffwechsel und Herz 19:99-109, 2010

    Routineuntersuchung auf Schwangerschafts-Diabetes

    16.09.2009 02:00

    Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) berichtet, dass weniger Geburtskomplikationen auftreten, wenn während der Schwagerschaft auftretende erhöhte Blutzuckerwerte gezielt behandelt werden. Eine Routinemäßige Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes könnte daher bald Wirklichkeit werden.

    Den vollständigen Artikel können Sie auf der internetseiten des IQWiG lesen.

    Diabetes in der Schwangerschaft

    12.05.2009 02:00

    Screening als Vorsorge sinnvoll

    Stoffwechselaktive Schwangerschaftshormone führen zu einer verminderten Insulinempfindlichkeit. Kann das die Bauchspeicheldrüse nicht durch die Ausschüttung von mehr Insulin kompensieren, schädigen erhöhte Blutzuckerwerte nicht nur die Mutter, sondern auch das Kind. Erschwerte Entbindungen aufgrund des übermäßigen Wachstums des Fetus, eine neonatale Hypoglykämie (zu niedriger Blutzuckerspiegel) bis hin zum Absterben bereits im Mutterleib sind möglich. Außerdem ist lebenslang das Risiko für Übergewicht und Diabetes erhöht.

    Wenngleich von immer mehr Gynäkologen akzeptiert, so ist der Orale Glukosetoleranztest kein routinemäßiger Bestandteil der Schwangerschaftsvorsorge, beklagt Privatdozentin Dr. Ute Margaretha Schäfer-Graf, Oberärztin im St. Joseph-Krankenhaus in Berlin, anlässlich der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft im November 2008 in Berlin. Der in der Regel in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche empfohlene Test wird also bei einem Großteil der Schwangeren gar nicht durchgeführt. Hingegen hat die vorgesehene Untersuchung des Urins auf Glukose eine sehr geringe Sensitivität von weniger als zehn Prozent. Dabei bestätigen neue Studien, unter anderem die weltweite HAPO-Studie (= hyperglycemia adverse pregnancy outcome) mit 25.000 Schwangeren, dass unabhängig von anderen Risikofaktoren, wie z. B. Adipositas der Mutter, die Risiken für das Kind aufgrund des des steigenden Blutzuckers linear ansteigen. Schon geringe Blutzuckererhöhungen wirken sich ungünstig aus. Zur Zeit werden deshalb Nutzen und medizinische Notwendigkeit des Screening auf Gestationsdiabetes neu bewertet.

    Die Therapie des Schwangerschaftsdiabetes besteht in der Kontrolle und Absenkung der mütterlichen Blutzuckerwerte durch Blutzuckerselbstmessungen, Diät, körperliche Aktivität und gegebenenfalls Insulin.

    aid, Dr. Lioba Hofmann

    Quelle: http://www.aid.de/presse/presseinfo_archiv.php?mode=beitrag&id=3646

    Beratung zu Gesundheitsfragen

    25.02.2009 01:00

    Unter 0 800 0 11 77 22 können sich Patienten montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr gebührenfrei zu allen Gesundheitsfragen beraten lassen.

    Monatlich suchen etwa 4000 Patienten den Rat der UPD. Besonderer Beratungs- und Informationsbedarf besteht zu Leistungen der Kassen und zu gesetzlichen Neuregelungen, zu Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln, zu Therapien und Krankheitsbildern sowie rund um das Thema „Zahnbehandlung“.

    Weitere Informationen gibt es auch unter www.upd-online.de.